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Computerkrankenhaus René Noack   
 
 
 
 
 
 
 Aktuelles: Angebote, Warnungen, Hinweise

Hinweis: Die folgenden Texte sind teilweise lang. Ja. Aber Wissen läßt sich leider nicht mit Überschriften vermitteln. Nehmen Sie sich die Zeit. Ich habe Sie Ihnen gegeben, indem ich diese Texte geschrieben habe.

 

Wie sich die Werbeindustrie an Ihnen bereichert

Beispielhaft ein Besuch bei Focus-online... Aktiv ist das Firefox-AddOn "NoScript", welches mir grundsätzlich alles erstmal blockt. So sehe ich, wie die Seite aufgebaut wird und kann mir Stück für Stück die benötigten Server freischalten.
Aaaaber: Wissen Sie, was hier passiert? Welcher Server liefert welchen Content? Was ist Werbung, was ist Tracking, was ist echte Information? Und was ist hier manipuliert? Ich möchte dem Focus nichts unterstellen, aber Webseiten wurden schon des öfteren gehackt und verändert, damit sie Schadcode verbreiten! Niemand mit veränderlichen Webseiten ist davor gefeit.

Zulieferer der Focus-Website

Der Grundsatz lautet: Sicherheit geht zu Lasten von Komfort. Immer und überall. Komfortverlust bedeutet hier, dass Sie sich erst über unzählige Server informieren müssten, um herasuszufinden, was für die Informationslieferung relevant ist. Macht das jemand? Vermutlich Nein. Ist das zumutbar? Ich sage Nein! Denn von niemanden kann erwartet werden, dass er sich mit den Feinheiten im Seitenaufbau auskennen muß, um sich Informationen - dem eigentlichen Anliegen beim Besuch einer Websiite - zu besorgen oder sich erst auf anderen Webseiten erkundigen muß, um Informationen über die einzelnen Server einzuholen, um hier vor dem selben Problem zu stehen.

Warum ist das so? Ein Großteil der Webseitenbetreiber sammelt Daten der Besucher, um sie auszuwerten oder schlimmer, zu verknüpfen und weiter zu geben. Es soll sogar Webseiten geben, die ein belangloses Formular zum Ausfülen einblenden, während im Hintergrund die gespeicherten Zugangsdaten ausgelesen werden. Aus den gesammelten Daten werden Hash-Werte gebildet, die Sie geräte- und browserübergreifend im Netz eindeutig identifizierbar machen. Es geht um ein Riesengeschäft: Werbung im Netz. Personifizierte Anzeigenschaltung. Sie liefern die Daten und die Werbeindustrie macht Kasse. Gefällt Ihnen das? Gibt es ein Facebook-Like dafür?

Es reicht im Grunde nur ein Gesetz: "Das Sammeln von persönlichen Daten und deren digitale Verbreitung ist verboten!" Und ins Impressum einer Homepage gehört die Auflistung aller verwendeter Server inkl. Erläuterung, was diese zur Website beitragen. Erst dann ist das Netz wieder transparent. Bis dahin ist es eine Schlangengrube.

Springer-Presse mit Werbeblocker-Blocker

Meine Empfehlung bis es soweit ist: Nutzen Sie Adblocker (ublock) und Trackingblocker (Ghostery). Nutzen Sie anonymisierte Suchanbieter (DuckDuckGo). Und wenn eine Website Inhalt verweigert, weil Sie Adblocker verwenden, oder gar erzählt, dass Werbeblocker die Funktion einer Website BESCHÄDIGEN!!!... dann VERZICHTEN Sie! Keine Information ist es wert, dass Sie sich dafür ausziehen. Schon gar nicht, wenn die "Info" nur aus Überschriften besteht.

 

Es gibt keinen Microsoft-Support, der anruft und den PC pflegt! -
Update 27.01.2018

Heute hat es wieder einen meiner Kunden erwischt. Mittlerweile der zweite und der hat über 500 Euro Lehrgeld bezahlt. Aus der Erzählung heraus fällt mir auf, dass die Leute, welche anrufen, mehr als nur geschult sind. Es sind Profis! Sie fallen weder auf durch unsachgemäßes Verhalten oder verbale Ausfälle, die Wortwahl ist bedacht auf 'Sicherheit', 'Hilfe', 'ligitim', weniger Angstmacherei. Der Kunde wird bestätigt und eingelullt... sie wissen, wie Sie den Anwender anpacken müssen, dass er alles glaubt und tut. Diese Verbrecher sind einfach der Hit!

Die Vorgehensweise ist (derzeitig) die, daß mit einer ganz banalen Frage die "Tür geöffnet" wird: "Ist Ihr PC langsam?" Natürlich. "Ja, das haben wir gemerkt, wir helfen Ihnen. Machen Sie mal dies, dann das, jetz das. Ach dieses Virenprogramm dürfen Sie nicht nutzen. Wir haben hier etwas effektiveres, daß arbeitet besser mit Windows zusammen. Kostet nur 20 Euro (angebl. Mehrplatzlizenz). Bei der Bezahlung via Onlinebanking fiel dem Kunden auf, daß auf dem TAN-Generator ein anderer Betrag stand, als die 20 Euro. Erklärung durch den Verbrecher: Nein, das ist nur ein Code, der eingelesen wird, um die Bezahlung zu legitimieren. Die Bezahlung ging raus und wurde von der anderen Seite bestätigt. Als der Anrufer merkte, wie leichtgläubig der Kunde ist, wurde er dreister und weitere "Leistungen" wurden erbracht, für die im Anschluß gezahlt werden sollte. Hier war dann Schluß.

Erklärung TAN-Generator: dieses einfache Gerät beim Online-Banking interagiert mit dem Bildschirm und erzeugt eine einmalige Transaktionsnummer, mit der eine Überweisung manuell bestätigt wird. So beim Banking auf der Website der Bank. Außerhalb kann, wie gesehen, dieser Generator mißbraucht werden, um über den eingeblendeten Code auf dem Bildschirm auch jede andere Überweisung zu tätigen. Auch wenn die Bank etwas anderes behauptet. Dieses Verfahren ist NICHT sicher! Wenn Sie wirklich sicheres OnlineBanking tätigen wollen, dann nerven Sie Ihre Bank so lange, bis Sie mit der Methode "HBCI mit Chipkarte" arbeiten können. Und nutzen Sie ein Banking-Programm, keine Webseite. Dies kostet extra, aber was ist Ihnen lieber? 120-170 Euro, oder 500 Euro und mehr...?

Noch einmal von mir der eindringliche Hinweis: Es gibt keinen Anruf von Microsoft oder einer anderen Firma, um Fehler im System eines Anwenders zu beheben. Niemals! Wenn einer anruft: AUFLEGEN!

Dies gilt übrigens auch, wenn Ihnen der Bildschirm eine große Warnung anzeigt, dass Ihr PC unbedingt eine Wartung benötigt. Womöglich noch mit Microsoft-Logo "bestätigt". Leute, das ist ein Bild. Das kann man einfügen, wo man will. Dies bestätigt gar nichts. Wenn eine Wartung nötig ist, weil der PC langsam reagiert oder komische Sachen macht, dann gehen Sie zum Händler Ihres Vertrauens, aber vertrauen Sie nicht irgendeiner Meldung auf einem Bildschirm.

 

Janauar 2018 - Na das Jahr fängt ja gut an...
   - Prozessor-Bug und Vorgehensweise - Bitte keine Panik machen.
   - Websitebetreiber lesen Anmelde-Daten aus Browser aus

In den Medien wird derzeitig über eine gravierende Sicheheitslücke in Prozessoren für PC und Smartphone berichtet. Ja, auch Apple ist betroffen. Was bedeutet das für Sie?

Um diese Sicherheitslücke ausnutzen zu können, muß lokal - also auf Ihrem Rechner - ein (Schad-)Programm ausgefürt werden. Hier gilt also nach wie vor, dass Software aus unbekannten Quellen besondere Aufmerksamkeit und vor allem vor der Ausführung ein Virencheck gewidmet werden soll. Anhänge aus E-Mails sollen nie direkt ausgeführt, sondern erst gespeichert, anschließend auf Viren überprüft und erst dann gestartet werden. Sie sehen, nichts Neues in der Anwendung.

Wichtig für Sie ist folgendes: Microsoft hat bereits Updates bereit stehen. Diese können jedoch Probleme verursachen, wenn Ihr Antivirenprogramm - nach momentanen Kenntnisstand Kaspersky und Avast - nicht aktualisiert sind. Hier sollen Updates am 9.1. erscheinen. Warten Sie also mit dem Windowsupdate, bis Ihr Antivirenprogramm aktualisiert ist!

Ein größeres Problem - aus Datenschutzsicht - ist das Auslesen von Browserdaten, weil dies bereits angewandt wird. Hierbei werden über eingebettete Scripte die Login-Daten (Mailadressen) ausgelesen, um Nutzer darüber eineindeutig identifizierbar zu machen. Cookies wären dann nicht mehr notwendig, weil das Einloggen mit der Mailadresse plattformübergreifend und Geräteunabhängi stattfindet. Sie wären dann also identifizierbar egal, ob Sie ein Smartphone, ein Tablet, Ihren PC, Firefox, Chrome oder den Microsoft-Explorer verwenden. Hier können Sie nur das "Automatische Ausfüllen von Login-Daten" deaktivieren, um dies zu unterbinden.

Ganz klar muß endlich von Seiten der Politik das Ausspähen von persönlichen Daten und vor allem der Handel damit verboten werden. Dies geschieht nur zum Zwecke der Benutzeridentifizierung, um Werbung effektiver an den Mann zu bringen. Dies ist ein Wirtschaftszweig, der nur um seiner Selbst Willen existiert. Hier werden keine Werte geschaffen oder nutzbringende Informationen (Wissen) verteilt, sondern nur vorhandene Daten abgegriffen (gestohlen) und gehandelt. Das ist etwas, worauf die Welt gut und gerne verzichten kann. Denn mit all dem Tracking und Datenerfassen werden nicht nur die Privatsphäre verletzt, sondern auch Sicherheitslücken ins System gerissen. Außerdem wird das Surfen für die erschwert, bis nahezu unmöglich gemacht, welche Wert auf etwas Datenschutz legen. Für diese Vorgehensweise und deren Macher möchte ich gern das Wort Ratten verwenden. Schmarotzer, Nichtsnutze und Schädlinge im System. Diese gehören ausgerottet. Wie gesagt: das Einfachste wäre es, den Handel mit persönlichen Daten komplett und bei existenzgefährdenden Strafen zu verbieten. Die Politik ist gefragt. Aber was macht unsere Regierung? Haben wir überhaupt eine? Es bleibt wieder am Nutzer hängen... also eine gewollte Lücke im System. Der Prozessor-Bug ist da nur eine Lapalie.

 

 

Windows 10 - Ein unverblümtes Statement (Update)

Windows 10 ist nun über ein Jahr auf dem Markt. Die Nutzerzahlen steigen deutlich, was Microsoft sicher freuen dürfte. Die Strategie, den Nutzer so lange zu nerven, bis er doch auf "Jetzt updaten" klickt, funktioniert. Auch der Trick mit dem "Nur noch bis Juli kostenlos", lockte viele Anwender in den Win10-Zug. Ihnen könnte ja etwas entgehen. Wie schafft Microsoft das?

Zwangsbeglückung. Microsoft nutzte die Updatefunktion des Betriebssystems, um ein Tool zur Vorbereitung von Win10 auf den PC zu laden. Das so genannte GWX-Tool. Es versteckte sich hinter dem 'wichtigen Update' kb3035583. Wer dieses Update auf dem Rechner hat, wurde immer wieder mit Windows 10 konfrontiert. Dabei verteilte MS sein Vorbereitungstool so vehement an die User, dass man schon fast von Nötigung sprechen mochte.
Dies scheint einen Bericht zu bestätigen, der auf chip online erschien (Quelle: Chip). Demnach lud Microsoft sogar das Windows 10 auf die Rechner der Nutzer herunter, die dies ausdrücklich verneint hatten. Microsoft argumentierte, dies zum Wohle des Nutzers zu tun, damit jener sofort Win10 installieren könnte, wenn er sich dafür entschieden hat. Oder anders ausgedrückt: während des 6.5GB großen Downloads könnte der Nutzer ja Bedenken bekommen und den Download abbrechen. Dies umging man aus Redmont ganz gekonnt, indem die Daten bereits im Hintergrund heruntergeladen wurden, egal ob das die Leitungskapazität oder das Datenvolumen belastet. MS mußte es ja nicht bezahlen. Sie aber schon.

Unglaublich oft hörte ich den Satz: Aber es ist doch kostenlos! Nein war es nicht. Es kostete vielleicht kein Geld, dafür bezahlten Sie aber mit Ihren persönlichen Daten und tun es, seitdem Sie Windows 10 benutzen. Schreibverhalten, Standortdaten, Vorlieben, Nutzerverhalten... da geht so ziemlich alles nach Redmont, was sie früher als Ihre Privatsphäre bezeichnet haben. Ich habe das Gefühl, seitdem Edward Snowden die kriminellen Machenschaften von NSA und Co. öffentlich bekannt gemacht hat, denken viele: "Ach ist doch egal, die wissen eh schon alles!" und damit fallen alle Hemmungen. Nur zu, machen Sie sich nackig. Später mehr dazu.

Hin und wieder werde ich gefragt, ob denn Win 10 zu empfehlen wäre. Ich sage dann gerne: Sicher. Für denjenigen, der an einem PC oder Laptop arbeitet, Win 8 oder Win 8.1 einsetzt, ist es ein Segen, auf Win 10 umsteigen zu dürfen. Es gibt wieder Fenster, ein Startmenü und eine einigermaßen kohärente Oberfläche. Es läuft flüssig und selbst auf einem betagten Core2Quad-Rechner - das System ist immerhin 8 Jahre alt - kann man mit 10 arbeiten, ohne dass es zu nennenswerten Wartepausen oder Ausfällen kommt. Wer zockt, Entschuldigung - Spiele spielt, soll ruhig umsteigen, denn jener bekommt vom Betriebssystem kaum was mit, da sind die neuen Funktionen und die DirectX 12-Unterstützung wesentlich wichtiger. Auch neue Hardware wird von Win10 besser ausgereizt, als von dem betagten Win7 oder 8. Für jeden der an Neuem interessiert ist, das Risiko nicht scheut und sich nicht von digitalen Schwierigkeiten beeindrucken läßt, ist es sowieso ein Muß.

Wer allein mit der Oberfläche arbeitet, wird sicher schnell "zu Hause" sein. Die neue Oberfläche von Windows 10 vereint die praktische Schiene von Windows 7 mit der bunten Welt von Windows 8. Es muß nicht jedem gefallen, aber es funktioniert. Wer es mag.... mir zum Beispiel mißfällt die Platzverschwendung seit Win8, die auch unter Win10 beibehalten wird. Große Flächen, große Klickbuttons, wenig Information, viel Scrollen. Auch das Startmenü, in dem plötzlich eine alphabetische Kennzeichnung stattfindet, empfinde ich als lästig. Auch hier wieder große Buttons, viel Freifläche, viel Scrollen... Ein Graus, was sich die Designer von Windows da ausgedacht haben. Sicher ist das ein Zugeständnis an die Bildschirmschubser der Smartphone- und Tablet-Fraktion. Wieso aber auf einem PC? Hier leidet meiner Meinung ganz klar die Bedienung. Funktion follows Design. Manchmal wünsch ich mir die klare Linie der NT-Reihe zurück. Kein Schnickschnack. Keine Spielerei. Funktion. Fertig.

Noch schlimmer ist es mit der Konfiguration des Systems geworden. Nicht nur hier, aber hier besonders fällt mir auf, dass unheimlich viele Klicks nötig werden, ehe man am Ziel ist. Einstellungen sind möglichst weit verstreut (besonders die Einstellungen zum Datenschutz), versteckt hinter verschachtelten Strukturen - das Wort "Menü" weigert sich, hier aufzutauchen, dafür aber auf einer großen übersichtlichen Oberfläche mit großen Buttons, viel Freiraum dazwischen... wir kennen das ja schon.

Richtig schlimm wird es erst, wenn man an der Oberfläche kratzt und in die Tiefe steigt.

Thema Datenschutz. Können Sie vergessen! Wenn Sie sich bei der Installation auf die Automatik verlassen, können Sie sicher sein, dass Windows mit Ihren Daten macht, was es will. Okay, sie werden nur nach Redmont geschickt und das dient ja nur dazu, damit Windows so toll arbeitet, wie es arbeitet. Wer es mag... wer es glaubt... ich schalte alle Datenübermittlungsdienste ab. Konsequent.
Meine Empfehlung? Tun Sie es auch. Wozu muß die Pizza-App wissen, wo sie sich gerade aufhalten? Oder die Kino-App, die Wetter-App? Trauen Sie sich ruhig zu, bei einer Suchanfrage nach dem aktuellen Wetter, einem Restaurant, einem Zahnarzt auch die Stadt mit anzugeben, in der Sie suchen. Tut nicht weh. Dauert auch nicht länger. Sie brauchen die "Standortübermittlung" nicht wirklich.
Und vielleicht noch mal zur Erinnerung. Sie haben den PC um einen Brief zu schreiben, einen Film anzusehen oder vielleicht sogar einen selbst gedrehten Clip zu schneiden, Bilder zu bearbeiten, zum Pflegen einer Datenbank, zum Zeichnen von Konstruktionsplänen, zum Ausarbeiten einer Präsentation, zum Surfen im Internet... . Ins Restaurant gehen Sie vielleicht einmal in der Woche, wenn überhaupt. Und das Wetter teilt Ihnen der Nachrichtendienst jede halbe Stunde mit. Dafür eine permanente Totalüberwachung durch Microsoft? Ich weiß, dass sind harte Worte, aber genau so sehe ich das. Viele Neuigkeiten (nicht nur bei Windows!) werden begründet mit der Vereinfachung der Bedienung, dem schnellen Finden von Information ("Suchen ist out") und man möchte dem Benutzer ein Surferlebnis bieten. Was ist das? Ein Surferlebnis. Meint man damit die Webseiten mit der überschäumenden Werbung, die genau das zeigt, was ich mal angesehen / gekauft / gegessen habe? Ja! Genau dafür sind die ganzen Trackingfunktionen gemacht. Damit verdient man sein Geld im Internet und ganz sicher in Zukunft auch Microsoft. Es geht nicht mehr darum, dass Sie sich frei im Internet bewegen. Sie sollen das sehen, was am meisten einbringt. Sie sollen konsumieren. Dafür wurde Win 10 gemacht.

Updatesharing... noch nichts davon gehört? Dann schauen Sie mal bitte unter Updates nach. Dort ist standardmäßig die Funktion aktiviert, wonach Windows die einmal heruntergeladenen Updates mit anderen Nutzen teilt. Ähnlich dem Napster-System. Sie teilen also Ihr wertvolles Datenvolumen mit Microsoft. Während also Microsoft an Kapazitäten sparen kann, übernehmen Sie die Kosten für den Upload der Updates an andere Nutzer. Abgesehen von dieser Kostenumverteilung auf den Nutzer, erscheint es mir sehr fragwürdig, die Rechner der Welt miteinander zu vernetzen. Auch wenn momentan noch die Unkenntnis über die genauen Abläufe und Mechanismen hinter diesem Update-Sharing aus mir spricht, so dürfe doch die Frage nach der Sicherheit gestellt werden. Was passiert, wenn sich einer in dieses System rein hackt und manipulierte Updates verteilt? Ich möchte in diesem Zusammenhang gern auf einen Vortrag des Kryptologen Rüdiger Weis verweisen (Artikel auf heise.de), der diese Funktion, bzw. das Sicherheitssystem von Windows 10 völlig zerpflückt. Vorsicht! Nicht alles wörtlich nehmen. Und werden Sie auch nicht paranoid. Sehen Sie es als einen Wink, die Kontrolle für Ihr Handeln in der Hand zu behalten. Arbeiten Sie mit Kopf, wenn Sie sich an Ihren Rechenr setzen. Klicken und Abnicken ist OUT!
Außerdem erinnert mich diese Vorgehensweise sehr stark an Skynet... ein sich verselbständigter "Computer", der nicht abgestellt werden kann, weil er auf die Ressourcen von weltweit vernetzten Computern zurück greift. Ein Netzwerk, welches nicht abgeschaltet werden kann. Auch wenn dieses "Skynet" nur in einem Film existierte (Terminator 2 ff.), ist dies natürlich nur ein sehr sehr theoretischer Einwand. Aber sind wir ehrlich, wissen wir wirklich, ob es dies nicht schon längst gibt? Ist Win10 mit dieser Updatesharing-Funktion nicht auf dem besten Weg dahin?
Meine Empfehlung: Abschalten. Es dauert dann zwar länger, bis man alle Updates hat, aber über welchen Zeitraum reden wir? Wochen? Tage? Wohl kaum.

Thema kostenlos: Haben wir teilweise schon abgehakt. Hier ein Beitrag von "Elektronik Praxis". Sicher, es sind nur Vermutungen, aber jeder sollte sich ernsthaft die Frage stellen: Wie kann es sein, dass eine Ware, in die viel Geld für Entwicklung gesteckt wurde, kostenlos verteilt wird. Was wird damit bezweckt?

Cortana... Edge... ich frage mich, was dies in einem Betriebssystem zu suchen hat. Ein Betriebssystem sollte die Basis sein, damit ich auf einer potenten Hardware Programme installieren kann, mit denen ich arbeiten möchte. Ein Betriebssystem sollte mir die Grundfunktionen zur Verfügung stellen, die ich zur Arbeit im digitalen Zeitalter benötige. Die Programme möchte ich bitte selbst wählen. Noch vor ein paar Jahren hat die EU dem Konzern Microsoft "eins aufs Dach gegeben", weil der Internet Explorer fester Bestandteil des Betriebssystems war und andere Browser ausgebootet wurden. Warum ist es nun möglich, dass Edge wieder fest im System mitläuft?

Wozu Cortana mit seinem Datenhunger? Wer sich dafür interessiert, darf sich gern einmal das Thema "Datenschutz" dazu in der Wikipedia durchlesen. Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass Cortana mit der hauseigenen Suchmaschine Bing fest verknüpft ist. Ein weiterer Schritt also, um die ungeliebte Konkurrenz auszuschalten.

Mag sein, dass es etwas gibt, daß in Win 10 einfacher läuft. Trotzdem sollte sich jeder überlegen, ob er bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen. Kostenlos ist eben nicht umsonst.

Außerdem steht dann immer noch die Frage im Raum: War es unter Windows 7 so viel komplizierter? Wer mit Windows 7 gearbeitet hat, wird übrigens kaum etwas findet, dass den Wechsel rechtfertigt.
Meine Empfehlung: Windows 7 wird noch bis 2020 unterstützt. Dann läuft der "Support" durch Microsoft aus. Sicherheitsupdates werden bis dahin ausgeliefert. Es besteht also keinen Grund zur Panik. Lehnen Sie sich zurück und beobachten, was Microsoft vorhat. Im Juli können Sie sich immer noch entscheiden, ob Sie "kostenlos" auf Windows 10 umsteigen möchten.
Meine Empfehlung für Neugierige: Kaufen Sie sich eine 2. Festplatte. Klonen sie Ihr Betriebssystem und installieren Sie darüber das Win 10. Probieren und studieren sie. Entscheiden Sie selbst. Erzählen kann ich viel. Wer es selbst erlebt, kann mitreden. ;-)

Herzlichst.
Ihr René Noack

 

Neue Kontaktadresse:

Aufgrund einer Spamwelle gibt es eine neue allgmeiene Kontaktadresse.

infos@computer-kh.de

Die alte info@computer-kh.de wurde abgeschaltet.

 

Passwörter und Internetsicherheit

In den vergangenen Monaten sind große Firmen immer wieder in den Nachrichten aufgefallen, weil sie von Hackern angegriffen wurden. Oft ging es um Datendiebstahl, bei dem persönliche Informationen pulbic gemacht wurden, bzw. in fremde Hände gelangt sind.

In der oft einseitigen Berichterstattung über die dreisten Diebe wird eines vergessen: Sie als Nutzer einer Plattform oder eines Dienstes; Sie als Kunde geben Ihre persönlichen Daten notgedrungen in die Hände jener Firmen, um überhapt in den Genuß der Dienstleistung kommen zu können. Dabei geben Sie vertrauensvoll Ihre Daten in fremde Hände in der Hoffnung, dass diese Daten auch vertraulich und mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden. Leider, und das beweisen die regelmäßigen Hackerangriffe, mangelt es gehörig an der Sorgfalt im Umgang mit Ihren Daten. Ob es am Unvermögen liegt, die Unternehmensnetzwerke abzusichern, an Leichtsinn oder Mutwillen, das Ergebnis ist das Gleiche:

Ihre Daten sind nicht mehr vertraulich.

Ich möchte Ihnen daher den Tipp geben, regelmäßig Ihre Zugangs-Passwörter zu ändern. Dabei ist es ebenfalls wichtig, das Passwort so zu wählen, dass es weder leicht zu erraten, noch zu errechnen ist. Nutzen sie die Vielfalt auf Ihrer Tastatur. Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung: all dies dient dazu, Ihr Passwort sicher zu gestalten. Natürlich geht dies zu Lasten von Komfort, aber hier müssen Sie sich einfach im Klaren sein, was Ihnen wichtiger ist: Ihre privaten Daten oder die Bequemlichkeit.

 

Mit herzlichen Grüßen.
Ihr René Noack

 

 

 

 
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